„Vor Silke Z.'s schonungslos-analytischem Blick fallen coole Selbstinszenierungen in sich zusammen und zeigen ihren schrumpeligen Kern: Waren es vor ein paar Jahren noch harmoniesüchtige Eso-Tanten und kraftvolle Martial-Arts-Heroen, sind es heute Stalkerinnen, ewig jungbleibende Alte oder die männlichen Kuschelkumpel der Generation 30+, die angesichts der großen Fragen des Lebens vor allem Ratlosigkeit demonstrieren. Bei Silke Z. dürfen diese Zeitgeist-Typen das tun, was die meisten erst sympathisch macht: Scheitern. In humorvollen theatralen Szenen und präzise gearbeiteten Bewegungschoreografien mit Vorliebe für brachiale Bodychecks und Tanz-Stunts wird so das Blamable zum Allzumenschlichen. Silke Z. - garantiert gefühlsstark. Erst an Schmerzgrenzen zeigt sich die Wirklichkeit.“
(Nicole Strecker, Tanzjournalistin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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